Zusammenarbeit mit dem Kollektiv DARUM:

Das 2018 von Laura Andreß, Victoria Halper und Kai Krösche gegründete Kollektiv DARUM bewegt sich an zahlreichen ästhetischen Schnittstellen zwischen Film, Performance, Installation, Ton-, Video- und Aktionskunst.
DARUM wurde für sein zweiteilige Performancedebüt UNGEBETENE GÄSTE 2019 für den Wiener Theaterpreis NESTROY nominiert.

 

 

 

 

Mario Schlembach:
"Zimmer 14", gelesen von Helmut Wiesinger
Audiowalk UNGEBETENE GÄSTE am Wiener Zentralfriedhof
Musik/Sound: Arthur Fussy

 

 

 

Emre Akal:

"Das Leben ist schön" , gelesen von Helmut Wiesinger
Audiowalk UNGEBETENE GÄSTE am Wiener Zentralfriedhof

Musik/Sound: Arthur Fussy

 

 

Helmut Wiesinger, Taner Türker

Blätterwirbel Rendlkeller
Aus die Maus, Ungewöhnliche Todesanzeigen

 

 

 

 

 

 

 

 

NATHAN 575 - Landestheaters Niederösterreich

Am 21. April 1944 wurden die ersten 500 KZ-Häftlinge mit dem Zug aus dem KZ Mauthausen kommend in das neu eröffnete KZ-Außenlager Melk überstellt.
Einquartiert wurden die überwiegend französischen "Schutzhäftlinge" im ersten Stock des "Objekt 10" in der Biragokaserne, die ab April 1944 vollständig zum KZ-Standort umfunktioniert wurde.
Am 8. Juli 1944 wurde das Gebäude im Zuge eines Luftangriffes von US-Flugzeugen schwer beschädigt, mehr als 220 KZ-Häftlinge kamen ums Leben.
Auf den Deckenbalken des Objekts 10 sind immer noch zynische Sprüche aus der
NS-Zeit erhalten, "Arbeit macht frei", "Jede Arbeit adelt" oder "Recht oder Unrecht. Mein Vaterland".
Memorial Melk:
In Erinnerung an die Lagererrichtunng finden 2022 im ersten Stock des historischen Gebäudes "Objekt 10" Gedenkverstaltungen des Landestheater NÖ statt.
Die Aufführung des Projektes musste auf Grund der Corona Pandemie und des
damit verbundenen Lockdown auf das Mai 2022 verschoben werden.

 

Eine szenisch-musikalische Collage des Regie-Duo Ludwig Wüst und Maja Savic.
Zentrale Szenen aus Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ werden mit Zeitzeug/innenberichten von geflüchteten Jüdinnen und Juden aus Niederösterreich konfrontiert.
Es spielen Tobias Artner und Emilia Rupperti,
als Gast und in der Titelrolle: Helmut Wiesinger,
Helmut Stippich begleitet die Produktion musikalisch.


 

Auf Grund der Corona Pandemie finden Aufführungen voraussichtlich am
27. und 31. Mai 2022  um 19 Uhr 30 in der
Synagoge St. Pölten statt.
Weitere Aufführungen sind im MEMORIAL MELK geplant,
der Gedenkstätte des ehemaligen Nebenlager von Mauthausen.


 

 

Auch Aufführungen von ELIES  sind für Herbst 2021/Frühjahr 2022 in Planung:

Helmut Wiesinger, Rezitation
Marcus Patka, Gesang & Gitarre
Erdem Kula, Bouzuki
Ilkin Temocin, Akkordeon

Programme:

REMBETIKO

Lieder von Liebe, Leid und Nargile

1923 wurden an die 1,5 Millionen Griechen aus Kleinasien vertrieben, sie siedelten sich
in Piräus an. Ihre Musik nennt sich Rembetiko, sie wird mit dem Blues verglichen.
Der Rembetiko erlebt eine Renaissance, weil Armut und Flüchtlingselend nach Griechenland zurückgekehrt sind.

 


AN EINEM VERLORENEN STRAND...

Literatur und Musik aus Griechenland

Texte von Nikos Katzantsakis, Petros Markaris und Nikos Dimou
Musik von Mikis Theodorakis, Manos Chatzidakis, Manolis Chiotis und Manos Loïsos


Die griechische Literatur fasziniert uns bereits seit der Antike.  Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Giorgos Seferis und Odysseas Elytis für ihre Lyrik mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Der bedeutendste Romancier dieser Epoche ist Nikos Kazantzakis, dessen Roman „Alexis Sorbas“ erfolgreich verfilmt wurde. Seine Autobiografie „Rechenschaft vor El Greco“ steht am Beginn des Programms. Petros Markaris macht sich auf die Suche nach der griechischen Identität – doch seine bitteren Erkenntnisse gefallen vielen seiner Landsleute nicht. Nikos Dimou wiederum bedient sich des satirischen Dialogs zwischen einem Griechen und seinem deutschen Freund. Er demaskiert die Absurditäten von gegenseitigen  Klischeevorstellungen und Feindbildern.

 

Helmut Wiesinger Rezitation

 

Marcus Patka (Gitarre & Gesang)
Ilkin Temocin (Akkordeon)

Marc Peters (Violoncello) spielen eine spezielle Auswahl griechischer Lieder.

THEATER DIE NEUE TRIBÜNE IM LANDTMANN
Produktionsleitung: Pani Stamatopolos
musikalische Leitung: Marcus Patka
Regie: Helmut Wiesinger

Vorstellung 09. Oktober 2021, 19 Uhr 30




 

 

 

DAS SPIEL VON HIMMEL UND HÖLLE

Una Rappresentazione sacra e profana
Ambivalente Gefühle, überraschende Einsichten, neue Perspektiven, himmlische Sphären, schreckliche Abgründe. Ein altes musikalisches Spiel um die Existenz des Menschen. Was bleibt? Die Musik: Momente des Glücks,
der Hoffnung und der Freude.

 Musik von Papst Leo X., Zacara da Teramo, Colinet de Lannoys, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Claudio Monteverdi, Felice Sances, Giacommo Carissimi, Giovanni Francesco Marcorelli, Alessandro Grandi, Orazio Vecchi, Giovanni Gastoldi, sowie aus den Canzonette spirituali.

Meine zweite Musiktheater-Regie mit der Capella Splendor Solis
unter der musikalischen Leitung von Prof. Josef Stolz
mit Kanako Hayashi, Stefan Piewald und Florian Wolf

 

Aufführungen voraussichtlich Frühjahr/Sommer 2022.






Für die Österreichische Länderbühne in Planung:
Anfang Oktober 2021  ist Premiere der Herbst-Produktion der Österreichischen Länderbühne im Theater "Die neue Tribüne" im Café Landtmann mit anschließender Österreich-Tournee:
Ich inszeniere Felix Mitterers "Märzengrund" und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Pani Stamatopolos und dem gesamten Team.




 

 

 

Für Mai 2022 außerdem in Planung:

Stefan Zweig

24 Stunden aus dem Leben einer Frau.
Schlossspiele Unterwaltersdorf
mit Beatrix Cerny-Scheucher, Helmut Wiesinger

Musik: Taner Türker
Buch und szenische Einrichtung:
Beatrix Cerny-Scheucher, Helmut Wiesinger




 

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Theodorakis Rote Bar VT c/Oskar Stocker
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Blätterwirbel 2019 Bürgermeisterzimmer St. Pölten
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